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Thailands Immobilienmarkt 2026: Eigentumswohnungs-Übertragungen, Preise & Regeln

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Thailands Immobilienmarkt 2026: Eigentumswohnungs-Übertragungen, Preise & Regeln

15.7.2026

Landesweit sanken die Eigentumswohnungs-Übertragungen 2025, während ausländische Käufer Marktanteile gewannen und Pattayas Eastern Seaboard dank EEC-Investitionen weiter überdurchschnittlich abschnitt. Was das für Käufer bedeutet, die 2026 einen Kauf in Thailand erwägen.

Mit KI erstellt, von unserer Redaktion geprüft

Thailands Immobilienmarkt startet 2026 in eine Zwei-Geschwindigkeiten-Phase: Die Gesamttransaktionen sind rückläufig, doch die ausländische Nachfrage und die Region Eastern Seaboard entwickeln sich besser als der Landesdurchschnitt. Landesweit sollen die Eigentumswohnungs-Übertragungen 2025 um rund 7,3 % zurückgehen, doch ausländische Käufer konnten sowohl beim Volumen als auch beim Wert ihren Marktanteil ausbauen, wobei Pattaya und Chonburi dank der Investitionen im Eastern Economic Corridor (EEC) weiterhin überdurchschnittlich abschneiden. Für Käufer ist diese Aufspaltung wichtiger als jede einzelne Schlagzeilenzahl.

Thailands Immobilienmarkt 2026: Das nationale Bild

Die Inlandsnachfrage war das schwache Glied. Laut den Basisprognosen des REIC (Real Estate Information Center) <cite index="6-1">werden für 2025 insgesamt 322.500 Übertragungen erwartet, ein Rückgang von 7,3 % gegenüber 2024, bei einem Gesamttransferwert von rund 873,4 Milliarden Baht, ein Minus von 10,9 % im Jahresvergleich</cite>.

Diese Schwäche ist breit angelegt und nicht auf ausländische Käufer zurückzuführen. <cite index="6-2">Die ausländische Nachfrage stützte den Eigentumswohnungsmarkt in Bezug auf die Einheitenzahl vergleichsweise besser, doch der Wert brach deutlich ein, was auf eine Verschiebung hin zu kleineren, erschwinglicheren Objekten hindeutet</cite>.

Prognostiker sehen 2026 eher als Fortsetzung des Trends denn als scharfe Trendwende:

Übertragungsvolumen bei Eigentumswohnungen: Ausländer gewinnen Anteile, Einheimische ziehen sich zurück

Das deutlichste Zeichen für die Neuausrichtung des Marktes ist die wachsende Kluft zwischen ausländischer und inländischer Aktivität. Für das gesamte Kalenderjahr 2025 <cite index="0-0,0-1">entfielen 14.899 Eigentumswohnungs-Übertragungen landesweit auf ausländische Käufer, ein Plus von 2,2 % im Jahresvergleich, während der Gesamttransferwert um 10,7 % auf 60,92 Milliarden Baht sank</cite>.

Das bedeutet: Ausländer kaufen mehr Einheiten zu niedrigeren Durchschnittspreisen – kleinere, erschwinglichere Objekte statt Prestigekäufe. Entscheidend ist, dass ihr Anteil am Gesamtmarkt wächst:

Wer kauft?

China bleibt die größte einzelne Käufernation, doch seine Dominanz schwächt sich ab, während mehrere kleinere Märkte an Fahrt gewinnen. <cite index="6-0">Die Analyse des REIC zu ausländischen Eigentumswohnungs-Übertragungen für Januar bis September 2025 zeigt, dass ausländische Käufer 11.011 Einheiten erwarben, im Jahresvergleich weitgehend unverändert, während der Gesamtwert um 14,2 % auf rund 44,1 Milliarden Baht sank</cite>.

Die auffälligsten Bewegungen nach Wachstumsrate:

  1. <cite index="7-2">Russland blieb ein herausragender Markt mit 383 übertragenen Einheiten, ein Plus von 33 %, und einem Gesamttransferwert von 1,665 Milliarden Baht, ein Plus von 68,7 %</cite>.
  2. <cite index="7-2">Indien verzeichnete die höchste Wachstumsrate unter den Top 10, mit 63 übertragenen Einheiten, ein Plus von 40,0 %</cite>.
  3. Myanmar hat sich als Überraschungskandidat etabliert – <cite index="8-0">Käufer von dort gehören zu den am schnellsten wachsenden Gruppen und sind unter die Top drei der Nationalitäten bei ausländischen Eigentumswohnungs-Übertragungen aufgestiegen</cite>, teils getrieben durch grenzüberschreitende Vermögensverlagerung.
  4. Chinesische Käufer wiederum verzeichneten <cite index="1-0">einen durchschnittlichen Transferwert von 3,8 Millionen Baht</cite>, ein vergleichsweise moderater Betrag, der die Verschiebung hin zu kleineren Einheiten widerspiegelt.

Für Käufer, die konkrete Objekte prüfen, spiegeln unsere Angebote für Eigentumswohnungen zum Verkauf in Pattaya denselben Trend zu kompakten, gut gelegenen Objekten statt großer Luxus-Grundrisse wider.

Ausländerquote: Weiterhin 49 %, weiterhin die zentrale Einschränkung

Trotz aller Diskussionen über Reformen hat sich an der grundlegenden Eigentumsstruktur nichts geändert. <cite index="4-2">Gemäß dem Condominium Act B.E. 2522 (1979) dürfen Ausländer Eigentumswohnungen unbeschränkt besitzen, sofern die gesamte im ausländischen Eigentum befindliche Fläche eines Gebäudes 49 % der gesamten verkaufbaren Fläche nicht übersteigt</cite>. Dies bleibt einer der wenigen Wege zu echtem Volleigentum (Freehold) für nicht-thailändische Käufer.

Zwei Punkte werden von Käufern häufig missverstanden:

Grundbesitz bleibt unabhängig vom Quotenstatus tabu. <cite index="9-0">Ausländer können Häuser und Gebäude besitzen, nicht aber den darunterliegenden Grund und Boden</cite>, weshalb Pachtstrukturen im Villen- und Haussegment dominieren. Eine ausführlichere Darstellung dazu finden Sie in unserem Leitfaden zum Immobilienkauf in Thailand als Ausländer.

Pattaya und die Eastern Seaboard: Überdurchschnittliche Entwicklung

Während sich der Bangkoker Innenstadtmarkt abkühlt, ziehen Pattaya und Chonburi weiterhin neues Angebot und neue Nachfrage an. <cite index="5-2">Investoren fühlen sich von der Region wegen der ausgezeichneten Mietrenditen angezogen</cite>, und <cite index="5-3">der Zustrom ausländischer Käufer hat die Nachfrage nach Immobilien, insbesondere Eigentumswohnungen, angekurbelt, worauf große Bauträger mit neuen Projekten reagieren</cite>.

Der Umfang des neuen Angebots ist beträchtlich. <cite index="10-1">CBRE erfasste allein in der ersten Jahreshälfte 2025 zehn neue Eigentumswohnungsprojekte mit insgesamt über 3.300 Einheiten, wobei die Projektpipeline auch 2026 aktiv bleibt</cite>. Die Aktivität konzentriert sich auf bestimmte Zonen: <cite index="10-1">Jomtien und Na Jomtien für Eigentumswohnungen im mittleren Preissegment, Central Pattaya für Hochhausprojekte und Wongamat für hochwertige Türme direkt am Strand</cite>.

Der strukturelle Treiber hinter dieser Widerstandsfähigkeit ist der EEC. <cite index="9-1">Dieses nationale Vorzeigeprojekt, Nachfolger der ursprünglichen Eastern-Seaboard-Entwicklung, bringt über 50 Milliarden US-Dollar an Investitionen in die Provinzen Chonburi, Rayong und Chachoengsao</cite>. Diese Größenordnung an Infrastruktur- und Industrieinvestitionen stützt die langfristige Wohnraumnachfrage rund um Pattaya weit über den reinen Tourismuszyklus hinaus.

Käufer, die die Region erkunden, sollten Stadtteile sorgfältig vergleichen – unsere Übersicht zu den besten Vierteln Pattayas für den Kauf einer Eigentumswohnung behandelt Wongamat, Jomtien, Naklua und Pratumnak Hill im Detail und deckt genau jene Zonen ab, in denen aktuell die stärkste Neubauaktivität herrscht.

Hypothekenzinsen: Finanzierung wird für ausländische Käufer teurer

Die Finanzierungsbedingungen haben sich verschärft, besonders für nicht-thailändische Kreditnehmer. <cite index="2-1">Hypothekenzinsen für internationale Investoren steigen tendenziell an und liegen typischerweise bei rund 8 %, bei Krediten für Eigentumswohnungen bis zu 12 %</cite> – deutlich über dem, was thailändischen Staatsbürgern zugänglich ist.

Im Gegensatz dazu erhalten inländische Kreditnehmer bei großen Banken weiterhin deutlich niedrigere Zinssätze – die Bangkok Bank etwa wirbt bei manchen Wohnbaukrediten mit <cite index="2-2">einem effektiven Jahreszins über die gesamte Vertragslaufzeit von 4,25 % bis 4,44 %</cite>, was verdeutlicht, wie groß die Finanzierungskluft zwischen Einheimischen und Ausländern mittlerweile geworden ist.

Diese Kluft ist einer der Gründe, warum Barkäufe unter ausländischen Käufern in Pattaya weiterhin die Norm sind, und warum die Beleihungsgrenzen (Loan-to-Value) frühzeitig geprüft werden sollten: <cite index="2-0">Das Verhältnis von Kredit zu Beleihungswert fällt für Expats in der Regel weniger günstig aus als für thailändische Einheimische</cite>, was üblicherweise höhere Eigenkapitalanteile erfordert.

Regulatorische Beobachtung: Nominee-Strukturen im Visier

Regulierungsbehörden haben ihren Fokus verstärkt auf illegale Nominee-Konstruktionen gerichtet, mit denen die Vorschriften zum Grundbesitz umgangen werden – nicht auf die Eigentumswohnungsquote selbst. Aktuelle Reformbemühungen werden beschrieben als <cite index="9-2">Reformen, die Schlupflöcher schließen sollen, welche illegale Nominee-Konstruktionen ermöglichen, während gleichzeitig legitime ausländische Investitionen in thailändische Immobilien klarer geregelt und geschützt werden sollen</cite>.

Auch Gerichte haben sich mit langfristigen Pachtmodellen befasst. <cite index="3-1">In der Vergangenheit boten manche Bauträger 90-jährige Pachtverträge an, die als 30-jähriger registrierter Pachtvertrag plus zwei im Voraus unterzeichnete Verlängerungsverträge strukturiert waren; jüngste Urteile des Obersten Gerichtshofs haben sich mit der tatsächlichen Rechtswirkung solcher Konstruktionen befasst</cite>, weshalb es unerlässlich ist, jeden Pachtvertrag von einem unabhängigen Anwalt prüfen zu lassen, statt sich allein auf die Marketingaussagen des Bauträgers zu verlassen.

Für Käufer, die legale Eigentumswege nutzen, bleiben die 49-%-Quote für Eigentumswohnungen und die reguläre Registrierung eines Pachtvertrags die beiden regelkonformen Optionen – eine Unterscheidung, die wir in unserem Leitfaden zu Pacht (Leasehold) versus Volleigentum (Freehold) in Thailand genauer erläutern.

Was das für Käufer 2026 bedeutet

Fasst man die Fäden zusammen, ergeben sich drei praktische Erkenntnisse für alle, die den thailändischen Immobilienmarkt in diesem Jahr bewerten:

  1. Die nationalen Transaktionsvolumina sind schwach, wodurch Käufer im Innenstadtsegment von Bangkok mehr Verhandlungsspielraum haben als in den vergangenen Jahren.
  2. Die ausländische Nachfrage erweist sich als widerstandsfähiger als die inländische, besonders aus Russland, Indien und Myanmar – ein Aspekt, den man im Blick behalten sollte, wenn man einen Weiterverkauf plant.
  3. Pattaya und die Eastern Seaboard profitieren von einem strukturellen EEC-Rückenwind, den es in den meisten anderen Regionalmärkten nicht gibt, was die Mietrenditen stützt, selbst wenn das nationale Preiswachstum verhalten bleibt.

Wer einen Kauf erwägt, sollte vor Vertragsabschluss die Verfügbarkeit der Quote, die Finanzierungskosten und die Pachtbedingungen prüfen – die Fundamentaldaten des thailändischen Immobilienmarktes belohnen Käufer, die ihre Hausaufgaben machen, gegenüber jenen, die nur auf Schlagzeilen-Wachstumszahlen schauen.

Häufig gestellte Fragen

Steigen oder fallen die Übertragungsvolumen bei Eigentumswohnungen in Thailand 2025–2026?
Landesweit sinken die Übertragungen – der REIC prognostiziert für 2025 insgesamt 322.500 Übertragungen, ein Minus von 7,3 % im Jahresvergleich. Übertragungen an ausländische Käufer entwickelten sich leicht gegen den Trend, mit einem Anstieg um 2,2 % auf 14.899 Einheiten, während der Gesamtwert um 10,7 % sank.
Können Ausländer in Thailand weiterhin eine Eigentumswohnung als Volleigentum kaufen?
Ja. Ausländer können das Volleigentum (Freehold) an einer Eigentumswohnung halten, solange der ausländische Eigentumsanteil in diesem Gebäude unter der 49-%-Quote gemäß Condominium Act bleibt. Ist die Quote eines Projekts ausgeschöpft, sind verbleibende Einheiten nur noch als Pacht (Leasehold) verfügbar.
Welche Nationalitäten kaufen derzeit die meisten Eigentumswohnungen in Thailand?
China bleibt nach Volumen und Wert die größte Käufergruppe, wenngleich seine Dominanz nachlässt. Russland, Indien und Myanmar verzeichneten in den jüngsten REIC-Daten die stärksten Wachstumsraten, während indische Käufer den höchsten durchschnittlichen Transferwert pro Einheit aufwiesen.
Warum sind die Hypothekenzinsen für ausländische Käufer in Thailand so hoch?
Ausländische Kreditnehmer zahlen typischerweise rund 8 %, bei Krediten für Eigentumswohnungen bis zu 12 %, verglichen mit den deutlich niedrigeren Zinssätzen, die großen Banken thailändischen Staatsbürgern anbieten. Auch die Beleihungsgrenzen (Loan-to-Value) fallen für Expats in der Regel ungünstiger aus, weshalb viele ausländische Käufer bar bezahlen.
Entwickelt sich Pattaya besser als der restliche Immobilienmarkt Thailands?
Ja, vor allem dank der Investitionen im Eastern Economic Corridor. CBRE erfasste allein in der ersten Jahreshälfte 2025 über 3.300 neu auf den Markt gebrachte Eigentumswohnungen in Pattaya, wobei sich das anhaltende Neuangebot auf Jomtien, Central Pattaya und Wongamat konzentriert.